Digital denken und Ziele erreichen

Wir möchten sammeln, diskutieren, informieren, welche Aspekte der Digitalisierung, aber auch, welche Werkzeuge konkret, in der Entwicklungszusammenarbeit und der Inlandsarbeit nützen. Wir wollen aber ebenso kritisch darauf achten, welche Konsequenzen das mit sich bringt und warnen, wo ethische Fragen berührt werden oder wo Technik und Neues zum Selbstzweck werden.

Wir wollen dazu beitragen, dass sich soziale Organisationen – nicht nur in der Entwicklungszusammenarbeit – damit auseinandersetzen, welche ihrer Ziele in der Projektarbeit, aber auch welche Abläufe in der Verwaltung ggf. durch neue technische Möglichkeiten effizienter erreicht werden können.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat mit ihrem „Toolkit – Digitalisierung in Entwicklungszusammenarbeit und internationaler Zusammenarbeit in Bildung, Kultur und Medien“ wegweisende erste Leitplanken gesetzt, an denen auch wir uns orientieren.

Darin heißt es:

„IKT sind Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und spielen eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele („Sustainable Development Goals“, „SDGs“) im Rahmen der Agenda 2030.“

Explizit erwähnen die SDGs die IKT in den vier Unterzielen „Bildung/04“, „Geschlechtergerechtigkeit/05“, „Infrastruktur, Industrialisierung, Innovation/09“ und „Partnerschaften/17“. Sie bieten so mannigfaltige – bisher teilweise noch unbetretene Pfade für innovative Lösungen – dass sie für die Erreichung der Entwicklungsziele nicht unbeachtet bleiben dürfen. Zumal – wenn man seine Tätigkeit in Kooperation oder Förderung des Bundesministeriums sieht – dieser Bezugsrahmen auch für zukünftige Projektplanung relevant ist.

Reinlesen lohnt sich.